20 Jahre biologische Bewirtschaftung unseres Betriebes
 
Das ist eine lange Zeit und dennoch ist sie wie im Flug vergangen. Seitdem haben wir vieles probiert und auch dazugelernt. Es ist gar nicht so einfach zurück zu den Wurzeln zu gehen. Durch unsere schnelllebige und laute Lebenskultur ist es gar nicht so einfach Stille zu halten in sich zu gehen, die Natur beobachten und daraus zu lernen und auch so zu handeln. Momentan ist bei uns so eine Phase des Beobachtens und des Handelns.
Da wir das Kapital Boden nicht nur schützen sondern auch noch gesünder machen wollen, haben wir uns entschlossen unsere Felder mit dem System der Dammkultur zu bewirtschaften. Das ist nichts neues, sondern eine Jahrtausende alte Form der Kultivierung des Bodens. Neu ist nur, dass dieses System vom optimiert und an den Traktor angepasst wurde. Mehr Informationen erfahren Sie unter: http://www.dammkultur.info/

Wir werden hier laufend von Neuigkeiten und über unsere Kulturen mit diesem System berichten

 

 
 
Aufzählung

     Die biologische Bewirtschaftung ist für uns die einzige Wirtschaftsweise, die dem Ideal der größtmöglichen Schonung der Natur und des Bodens am nächsten kommt um daraus Lebensmittel zu gewinnen die hohe innere und äußere Qualitätsmerkmale besitzen.

 

Aufzählung

     Wir erzeugen keine Nahrungsmittel sondern Lebensmittel. Diese dienen dem Körper, in richtigen Maßen genossen, zur Stärkung, zur Steigerung der Leistungsfähigkeit, zur Gesunderhaltung bzw. Aufbau. Kann man das von der heutigen Nahrungsmittelindustrie bzw. –technologie noch behaupten?

 

Aufzählung

     Wir wollen wachsen. Damit ist nicht die Betriebsgröße gemeint. Im Gegenteil, wir wollen versuchen mehr und mehr mit unseren Kunden zusammen zu wachsen. Nur wenn der Kunde zufrieden ist, können auch wir zufrieden sein.

 

Aufzählung

     Spezialisierung ist nicht unser Ziel. Unser Betrieb baut auf mehrere Standbeine auf. So ist sicher gestellt, wenn eines ausfällt, dass nicht der ganze Betrieb verloren geht. Das ist Verantwortung für die nächsten Generationen und nicht bloß Gewinnoptimierung

 

Aufzählung

     Wir wollen als kleiner Familienbetrieb bestehen bleiben. Nur so kann die Freude an der Arbeit erhalten bleiben. Je größer der Betrieb, desto mehr wird man Manager von Diesem. Der Bezug zu den eigenen Produkten geht verloren, da man diese nicht mehr selbst erzeugt, sondern die Angestellten. Der Stress steigt rapide an und die Freude an der Arbeit geht mehr und mehr verloren.

 

Aufzählung

     Wir werden auch in Zukunft keine Großhändler in Österreich beliefern, sondern nur Endverbraucher, ausgesuchte Bioläden und kleine Geschäfte sowie Gastronomiebetriebe. Unsere Produkte sind einzigartig und kann man somit nicht mit Produkten aus dem Diskontmarkt vergleichen.

 

Aufzählung

     Hinter jedem unserer Produkte steht auch ein starker mentaler Hintergrund. Wir verkaufen  unsere Waren nicht einfach nur so, sondern wir vermitteln auch die schonende Produktionsweise mit der größtmöglichen Schonung der Ressourcen, Lebensmittel mit höchsten inneren Wertigkeiten, sowie keine Ausbeutung von Arbeitskräften um Gewinnmaximierung zu erreichen.

 

Aufzählung

     In unserer Landwirtschaft sind wir bestrebt unser Saatgut selbst zu erzeugen. So haben wir eine Menge von alten Landsorten, sogar beim Mais, wo es heute nur mehr Hybridsaatgut gibt, die wir jedes Jahr weitervermehren. Das macht uns unabhängiger von den großen Saatgutfirmen, die zu einem Großteil den Chemiekonzernen gehören. Diese alten Landsorten haben zwar geringere Erträge, sind aber durchwegs robuster und das Korn hat ein wesentlich bessere Vitalität als das heutige auf Masse gezüchtete Saatgut.

 

Aufzählung

     Die Unverfälschtheit unserer Produkte ist uns ein großes Anliegen. Wir wollen, zum Beispiel beim Wein am stärksten bemerkbar, jeden Jahrgang so reifen lassen wir er gewachsen ist und wenn notwendig nur mit kleinen Korrekturen den Geschmack noch mehr hervorheben. So kann schon vorkommen, dass von der gleichen Sorte verschiedene Jahrgänge starke sensorische Unterschiede aufweisen.

 

Aufzählung

     Als praktizierende Katholiken ist es uns sehr wichtig, zu vermitteln in welchem spirituellen Umfeld unsere Produkte erzeugt werden. Wir sehen es als unsere Pflicht an, auch in der Öffentlichkeit und im Geschäftsleben dazu zu stehen. Ohne Gott geht gar nichts, da kann sich der Mensch noch so abmühen. Wie heißt ein Sprichwort: „Der Mensch denkt und Gott lenkt.“